Mehr als die klassische Steuerberatung

Gast-Blog

Hier erwartet Sie unser neuer Blog.

 

Unser Gast-Autor Dr. André Gärisch thematisiert in seinem Blog in regelmäßigen Abständen alles Wichtige und Unwichtige des ganz alltäglichen Wahnsinns aus Sicht von Familie Taxing – die Themenpalette ist breit gefächert und hat stets eines Gemeinsam: alles, außer Steuern.

 

Tauchen Sie ein in die Welt ohne Steuern!  

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02.09.2021

Fünf Sekunden – Gold-Betrug bei der Eis-Olympiade

Mich fesselt, was auf der Tafel vor der Gelateria steht: „Wer es schafft, alle 16 Sorten innerhalb einer halben Stunde zu verzehren, bekommt das Eis geschenkt. Buon appetito.“ Meine Frau registriert meinen neugierigen Blick: „Denk gar nicht dran“, schlägt sie mir in die Rippen. Als gebe ich ihrer Mahnung statt, richte ich den Blick wieder nach vorne. Doch in Wahrheit setzt sich in meinem Kopf ein komplexer Abwägungsprozess in Gang, ich berechne in Einstein’scher Präzision den Neigungswinkel der Bällchen, die Übermengentoleranz meines Magens und das Einsparpotenzial des möglichen Coups. Und ja, es konnte nur eine Antwort geben. 

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02.08.2021

Angela und die Mumie – Bereit für das erste Semester?

Meine Frau kann dem morbiden Charme dieser Dame nicht widerstehen. Während ich der Doku nur mit einem Ohr folge, raunt sie vor sich hin: „Die chinesische Marquise von Dai, faszinierend.“ Eine solch verheißungsvolle Stimmfarbe erlebe ich selten bei Angela. Ich versetze sie mutmaßlich kaum noch in Wallung. Dann doch eher jene Marquise – eine Mumie, im 2. Jahrhundert vor Christus eingewickelt: „Jahrtausende nach ihrem Tod wurde in ihren Adern Blut gefunden, die inneren Organe waren in einem erstaunlichen Zustand, ihre Gelenke beweglich, die Haut elastisch“, wiederholt Angela den Sprecher. 

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29.06.2021

Verheißung aus dem Nirgendwo – holen sie ihn endlich ab?

Einen milchig schimmernden Punkt habe er am Abendhimmel gesehen, aber „auf gar keinen Fall einen Stern“, berichtet mein Schwiegersohn am Telefon. Blitzschnell sei das wattebauschartige, halbtransparente Gebilde wieder verschwunden. Dieser Vorgang habe sich in den vergangenen zwei Nächten ein Dutzend Mal wiederholt. Stets sei „das dubiose Ding“ so rasch verduftet, dass seine Augen es nicht erfassen konnten. Was nicht viel heißen muss: Seine rückständige Reaktionszeit zeigt sich bereits bei ganz alltäglichen Phänomenen, etwa grünen Ampeln oder schmorenden Gänsen.

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28.05.2021

Briefe, die nicht wegfliegen – wie mein Sohn mich sieht

„Papa, wie siehst du dich? Als Stehlampe oder als Schirmständer?“, fragt mich mein Sohn beim Abendessen. Sein Chef hatte mal wieder zu seinem alljährlichen Kreativwettbewerb aufgerufen, an dem die gesamte Werbeagentur teilnimmt. Dieser Mann ist ein wahrlich skurriler Grandseigneur – mit Zwirbelbart, dessen Spitzen bis zu den Ohrläppchen reichen und Ohrläppchen, an denen sich Ringe wie Hühner auf einer Stange reihen. Dementsprechend abseitig ist auch diesmal das Projekt: Luca und die anderen sollen je ein Deko-Element entwerfen, das ein Familienmitglied symbolisiert – als Skizze, oder besser: fertig hergestellt.

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27.04.2021

Dem Himmel entgegen – Rolfs Reise ins grüne Nirvana

Zwanzig Minuten zu früh stand er auf der Matte – schwer bepackt, als ginge es nicht auf die Wasserkuppe, sondern auf die Anden. Wäre ein Alpaka aus seinem Windschatten hervorgetreten – mich hätte es nicht überrascht. Er reicht mir seine hagere Hand, die sich aus einem Stoß vergilbter Freundschaftsbändchen hervorschiebt. „Salve Robert. Sind wir bereit für die heiligen Höhenmeter?“ „Na klar, Rolf, immerzu.“ Mit meinem Schwager einen Berg zu besteigen, gleicht einer Pilgerreise. Trotzdem besteht meine Frau darauf, mindestens einmal im Jahr mit ihm zu wandern. Er habe doch niemanden, sei schon so lange Single. Wer ihn kennt, weiß warum. Mit seiner Rund-um-die-Uhr-Natur-Huldigung bringt er einen nicht nur auf die Palme, sondern auf die Christusstatue von Rio.

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11.03.2021

Das Oktoberfestfiasko – ein Nebenjob und seine ausschweifenden Facetten

Wir plaudern beim Abendbrot über unsere schlimmsten Nebenjobs. Meine Frau musste als Teenagerin Drillinge hüten – und verwechselte sie ständig, mein Sohn einen Kanarienvogel, der am laufenden Band „Dancing Queen“ krächzte. Und ich war: Oktoberfest-Guide. Mein erster und einziger Arbeitstag: einschneidend. Die Touristengruppe, der ich das bayerische Gebaren näherbringen wollte, bestand aus dem norddeutschen Ehepaar Heike und Edgar, dem indischen IT-Experten Ranjid, dem brasilianischen Austauschstudenten Diego und der holländischen Hausfrau Marilou, die nach langer Ehe wieder die Früchte der Freiheit schmeckte. 

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08.02.2021

Im Visier des Schwiegeradlers – David und die Domina

Da schlappt er zum Auto. Glatt rasiert? Sehr verdächtig. Unauffällig und ohne seine charakteristischen Schlangenlinien zu imitieren, hefte ich mich an seine profilschwachen Corsa-Fersen. Dass ihn der SUV seines Schwiegervaters verfolgt, merkt er nicht. David kann nicht mal einen Zwölftonner vom Papstmobil unterscheiden. Meine Tochter hatte berichtet, dass er neuerdings jeden Mittwoch einen „Termin mit Freunden“ wahrnehme und danach immer nach Rosé-Parfum dufte. Also beschloss ich, den mutmaßlichen Ehebruch zur Chefsache zu erklären – und den potenziellen Fremdgänger zu beschatten.

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26.01.2021

Das Meisterbacken-Ständchen – zum Geburtstag aus dem Bett geblasen

Wieder floss mir am Frühstückstisch eine Anekdote aus dem Mund – ein Phänomen, das mit Corona ordentlich Fahrt aufgenommen hat. Meine Frau kennt jede Silbe dieser Story. Die Kinder keine – also begann ich zu erzählen. An einem Spätabend vor etwa 20 Jahren: In meinem Kopf dreht sich ein Riesenrad; schnell wie eine Achterbahn. Dass zwei Jägermeister genug sind, weiß ich eigentlich. Doch irgendwie verfiel ich mit meinen Stammtischfreunden in einen Wettrausch. In Erdkunde war ich als Schüler schon eine Niete, doch der Stolz trieb mich an, die Einwohnerzahlen europäischer Städte zu schätzen. In jeder Runde musste der Schlechteste einen Kräuterlikör heben. Die Bilanz nach Rom, Dublin und Warschau: Ich: Elf. Der gesamte Rest: Vier.

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17.12.2020

„King Cornelius“ – im Gefecht mit dem Herrscher über das Puzzle

Meine Augen sind versunken in einen Fitzek-Thriller. Sie ragen bewusst nicht über den oberen Klappenrand des Buches. Ohnehin müsste das blutrünstige Cover für diesen besserwissenden Bengel Hinweis genug sein, mich in Ruhe zu lassen. Pia Bartholdy, die beste Freundin meiner Frau, ist zu Gast – und ihr achtjähriger Sohn Cornelius, der nicht Conny genannt werden möchte. Seine Mutter wollte mit Angela ein persönliches Gespräch führen. Also verschwanden die beiden nach oben. Nun sitze ich also am Esstisch mit diesem scheitelfrisierten Rentierpollunderträger, und hoffe, dass er die funkelnden Christbaumkugeln kontaktiert, die vor dem Fenster baumeln – und nicht mich. 

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20.11.2020

Herz trifft Stift – die kunstvolle Mittagspause meines Sohnes

Überall stehen Bonsai-Tannenbäume, geschmückt mit glänzenden Kugeln, goldenem Lametta und feinen Schleifchen. An der Decke schwebt ein riesiger Adventskranz, auf dem klobige Kerzen glühen. Ich bin dabei, erste Geschenke zu kaufen, als ich in meinem Rücken eine vertraute Stimme höre: die meines Sohnes. Ich drehe unauffällig meinen Kopf. Er setzt sich mit einem Mozzarella-Baguette neben ein älteres Ehepaar, auf eine Bank etwa zwei Meter von mir entfernt.

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